Rottenburg am Neckar blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Das Gesicht der Stadt ist bis heute von ihrer Historie geprägt, doch bleibt ein Großteil der Spuren der Geschichte im Verborgenen und kann bisher nur über das Studium einschlägiger wissenschaftlicher Publikationen erschlossen werden.

 

Ziel des Projektes, das im Rahmen einer Lehrveranstaltung des eScience-Center im Sommersemester 2014 stattfand, war es, zunächst einmal die bekannten römischen Überreste Rottenburgs geographisch zu verorten und Informationen aus Grabungsplänen und -berichten zusammenzuführen. Das daraus entstandene Geoinformationssystem (GIS) bildet eine Basis, auf der sowohl weitere Daten eingebunden werden als auch weiterführende Analyse zur römischen Besiedlung dieses Gebietes durchgeführt werden können. Letztlich entstand so ein digitaler Standplan des römischen Rottenburgs, der als WebGIS-Anwendung öffentlich zugänglich ist und dem Besucher die Möglichkeit bietet, individuell zu einzelnen Gebäuden Informationen abzurufen.

 

Am Projekt beteiligt waren: Karin Bihler, Andrej Girod, Mareike Heinritz und Primin Scharer (Studierende) sowie Dr. Dieta Frauke Svoboda (Lehrende)

Umgesetzt wurde das Projekt mit der Open Source Software QGIS (http://www.qgis.org/de/site/)